[Rezension] Greifbar (Melanie Stoll)

 Hallo liebe Leseratten ^-^


Buchinfos:

Titel: Greifbar
Autor: Melanie Stoll
Seiten: 208
Format: Taschenbuch
Verlag:Amrun
Erscheinungsdatum: 14.04.2014
Preis: 11,10€ (D) Hier kaufen




Inhalt:
Sie kennt ihn nicht. Er würde sein Leben für sie geben. Nacht für Nacht durchlebt die siebzehnjährige Dorey einen Traum, den sie sich nicht erklären kann. Geheimnisvoll, mysteriös so wie Julian, der eine Verbindung zu ihr zu haben scheint. Als sie erkennt, dass beides zusammenhängt, eröffnet sich ihr eine Welt voller Geheimnisse und Gefahren. Sie erlebt Dinge, die sie nie für möglich gehalten hätte und die Doreys Leben für immer verändern werden.

Meine Meinung:
Das Buch "Greifbar" konnte mich mit einer ziemlich neuen Story überzeugen :) Bisher habe ich etwas in der Art noch nicht gelesen und bin positiv überrascht. Wobei ich mir bei dem Cover sowieso viele Hoffnungen gemacht habe ^-^ 

Dorey ist eine unheimlich sympathische Hauptprotagonistin :) Ich habe sie eigentlich immer gut verstanden. Manchmal fehlten mir ein wenig mehr Gefühlsbeschreibungen, wenn ich ehrlich bin. Aber an sich war das durch die Träume die sie jede Nacht hat, auch schon gut beschrieben und super gelöst :) Ihre Träume haben natürlich tiefere Bedeutungen bzw. gleichen Gesprächen. Denn in ihnen begegnet sie Julian. Und anfangs hat sie keine Ahnung wie real diese Träume wirklich sind.

Marius hat man ja schon sehr früh kennengelernt. Ich fand die erste Szene mit ihm sehr lustig und habe ihn nach der Rettungsaktion erstmal schwer einschätzen können. Trotzdem war er zuvorkommend und freundlich. Man hat direkt gemerkt, dass er Dorey besser kennt als sie denkt.
Das war allerdings auch bei den anderen beiden so. Sowohl bei Marius Bruder Brandon als auch bei Julian. Sie alle hegten eine Verbindung oder sogar starke Gefühle für Dorey. Oft kam ihr Beschützerinstinkt zum Vorschein. Da gab es dann immer Momente wo ich es wahnsinnig traurig fand was Dorey passiert ist. Dass ihr einfach etwas sehr wichtiges genommen wurde und diese Jungs haben es noch. Was ja gut ist, damit sie ihr etwas davon abgeben können :) Alle die es gelesen haben wissen worauf ich hinaus will aber ich möchte den Nichtlesern nicht zu viel verraten.

In Julian könnte man sich glatt verlieben. Was Dorey ja offensichtlich auch getan hat. Julian jedenfalls hat es schwer getroffen. Anfangs geht er ja sehr auf Abstand. Ich bin aber froh, dass er einen guten Grund für sein Verhalten vorweisen kann. Es hat mich unheimlich berührt was in ihm vorgeht und wie sehr die Ereignisse die Jungs und Dorey beschäftigen. Durch seine anfangs kalte Art hat er mich manchmal nämlich echt abgeschreckt und dadurch, dass manche Fragen die Dorey gestellt wurden einfach mit einer Gegenfrage behandelt wurden wurde ich richtig sauer und genervt :D Aber das war irgendwann, eigentlich sehr schnell, besser. Dorey hat immer versucht Julians Erinnerungen gerecht zu werden. Sie wollte so für ihn sein wie er sie in Erinerung hatte und das war wunderschön. Allgemein finde ich, dass die beiden alles füreinander tun wollten sehr schön und die Gefühle der beiden, die, zumindest einer von ihnen, erst entdecken müssen, toll. Dass die Gefühle eigentlich die ganze Zeit da waren ist auch toll geworden.

Was man hier allerdings nicht vernachlässigen darf ist die Geschichte, die neben der Liebe eine Rolle spielt. Es gibt Hindernisse, weswegen Dorey damals verloren hat was sie jetzt nicht einfach wiederbekommen kann. Schattenwesen waren der Grund dafür.
Und diese Schattenwesen hegen auch mehr Geheimnisse als man anfangs denkt. Sie sind nicht nur böse. Aber auch nicht gut.

Besonders die Wächter der Zeit konnten mich durch ihre hervorstechende Macht und ihre Ausstrahlung überzeugen. Sie waren ein Highlight in dem Buch. Zwar tauchen sie nur wenige Momente auf, allerdings habe ich diese immer als leuchtende und besondere Momente wahrgenommen. Vor allem Nechnym ist mir sehr sympathisch und ich denke sie wählt ihre "Geschenke" sehr weise aus. :) Andere kommen durch ihre etwas borstige Art oder ihre ruhige Art zum Vorschein.
Ich fand Stonehenge sehr toll und sehr magisch. Ich war auf jeden Fall gebannt von der Story und schon relativ früh ist der Titel des Buches absolut nachvollziehbar und klar, wieso es dieser sein musste. Im Laufe des Buches wird dies immer deutlicher.

Fazit: Mich konnte das Buch mit seiner Geschichte wirklich überzeugen :) Wichtig ist dass man weiß, dass die Liebesgeschichte hier im Vordergrund steht und es vor allem um Dorey und ihre Aufgabe geht.Es ist verrückt, was man erlebt und herausfindet. Und das alles auf eine für mich sehr angenehme und entspannende Art. :) Da mir noch irgendwie etwas gefehlt hat, z.B. kamen mir die Freunde etwas zu wenig vor, weil sie durch diese Beziehung mit neuen Leuten, die Dorey kennengelernt hat, irgendwie abgeschottet wurden. Aber so gab es kaum Kritik und ich fand das Buch toll! Greifbar sollte es für jeden sein. Und zwar im Buchregal ;) Wenn man auf Fantasy steht ist es jedenfalls das Richtige. Ich gebe 4,5 auf 5 aufgerundete Sterne! Danke Melanie Stoll :)

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