[Rezension] Ich fürchte mich nicht (Tahereh Mafi)




Titel: Ich fürchte mich nicht
Autor: Tahereh Mafi
Seiten: 336
Format: Taschenbuch
Verlag: Goldmann
Erscheinungsdatum:21.07.2012
Preis: 9,99€ (D) Hier kaufen

Teil 1




Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene - ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen - gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, gegen das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch - und ihre größte Furcht..




Als ich angefangen habe zu lesen, war ich richtig gefesselt. Das hatte ich schon längere Zeit nicht mehr. Juliettes Geschichte hat mich so mitgenommen. Ich konnte sie so wahnsinnig gut verstehen und habe mit ihr gelitten. Niemand konnte sie anfassen, ohne zu sterben oder zu leiden. Sie verbringt ein Jahr in einer Zelle und wurde nie geliebt. Oder doch?

Ich fand diese Geschichte einfach toll. Wo man anfangs Verzweiflung gespürt hat, gab es doch nie Hass. Egal wie sehr man sie verletzt hat, sie hat sich nie gewehrt oder jemandem absichtlich etwas böses angetan.
Und dann kommt Warner daher und zwingt sie im Prinzip, andere Menschen zu quälen.
Die Liebesgeschichte hingegen, hat mich überzeugt. Ich habe es sehr gelieb mitzuerleben wie es weitergeht und wie die beiden einen Ausweg finden wollen, obwohl sie jede Sekunde überwacht werden. Es tat mir in der Seele weh, wenn etwas nicht geklappt hat. Ich habe es den Beiden einfach gewünscht.

Zwischendurch, bzw. in Warners Gebäude, habe ich mich allerdings manchmal etwas gelangweilt. Es gab Aktionen, die richtig schlimm waren und ich wüsste nicht wie verzweifelt ich an Juliettes Stelle gewesen wäre. Doch durch Adam hatte sie Hoffnung. Und ich war froh, dass sie nicht durchgedreht ist. Trotzdem war es mir dann zu langweilig, wenn ich Warner und Juliette verfolgen musste. Denn er hat mich einfach nur aufgeregt und gelangweilt. Ich wollte, dass sich Spannung aufbaut.
Die kam ja dann später. Wozu ich sagen muss, dass es schon schlimm war, wenn man sich das ein oder andere vorgestellt hat. Zum Beispiel habe ich immer noch das Bild von dem Schlachthof im Kopf. Und es gab zwischendurch immer ganz schlimme Szenen in denen es blutig wurde. Wobei das nicht extrem beschrieben wurde. Aber wenn man sich das eben vorstellt, ist es schon ziemlich krass. Allerdings sind es diese Dinge, die das Ganze nochmal spannend gemacht haben. Wie erbarmungslos Warner ist.




Ich liebe dieses Buch. Gerade der Anfang und das Ende konnten mich überzeugen und ich bin mehr als froh, wie es ausgegangen ist. Ich denke schon, dass ich den nächsten Band noch lesen werde. :) Allerdings war ich eben auch manchmal etwas enttäuscht von der nachlassenden Spannung. Trotz allem konnte mich das Buch überzeugen und die Ideen, die dahinterstecken sind alle super! Ich hoffe das Ganze steigert sich noch und es gibt weiterhin vielee Happy Ends ^-^ Ich empfehle dieses Buch allen, die auf Dystopien stehen und Geschichten mit besonderen Fähigkeiten mögen. Hier vergebe ich nach langem hin und her überlegen 4,5 Leseschmetterlinge . Der Grund dafür ist eben, dass mir im Mittelteil manchmal alles etwas zu eintönig war. Es hat mich aber trotzdem überzeugt!

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