[Rezension] Winterlied (Katjana May/Birgit Otten)

Einen wunderschönen guten Tag liebe Leseratten!
Heute habe ich das Buch "Winterlied" von Katjana May, die sich jetzt mit ihrem richtigen Namen, Birgit Otten, verwirklichen will :)


Buchinfos:

Titel: Winterlied
Autor: Katjana May/Birgit Otten
Seiten: 125
Format: eBook
Verlag: bookshouse ready-steady-go
Erscheinungsdatum:20.06.2014
Preis: 2,99€ (D) Hier kaufen






Inhalt:
Sie verdienen sich ihren Unterhalt durch Musik, Spiel und Tanz - Wanderer, heimatlos, misstrauisch beäugt. Der junge Tir ist einer von ihnen. Zum Überwintern in einer Burg gezwungen, trifft er dort auf die blinde Ailys, die streng bewacht gehalten wird. Doch nicht nur ihre eigenen Sippen werden ihnen zum Feind - in den Tiefen der Burg werden Legenden lebendig, und schon bald müssen Ailys und Tir nicht nur um ihre Zuneigung kämpfen, sondern auch gegen Geheimnisse, die mit ihnen allen verwoben sind.
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An dieser Stelle möchte ich mich für das Exemplar bei der Autorin selbst bedanken. Ich habe es schon vor längerer Zeit bekommen und es erst jetzt gelesen. Diese Autorin ist nicht nur gut im Schreiben, sondern auch privat ein ganz toller Mensch :)
Danke für deine Geduld und dieses Buch Birgit!

Meine Meinung:
Diesmal habe ich eine Inhaltsangabe hinzugefügt, weil man hier ziemlich viel aus ihr schließen kann. Das Cover hat mir von Anfang an gut gefallen und passt auch ziemlich gut zum Inhalt :)
In dem Buch wird zwischen Wanderern und Burgbewohnern unterschieden. Zu den beiden Sorten gibt es alte Legenden, die die Jüngeren, die Hauptprotagonisten, mit der Zeit wahrnehmen, erfahren und hinterfragen. Warum hat man ihnen nie davon erzählt? Warum hassen sich Burgbewohner und Wanderer so?
Es dauert ziemlich lange bis man all dem auf die Schliche kommt, was hier die Spannung aufgebaut und einen roten Faden hergestellt hat. Hätte man nicht gewusst, dass hier auf etwas hingearbeitet wird, man als Leser weiß, dass man noch viele Geheimnisse erfahren wird, wäre es lange nicht so gut gewesen!

Die Wanderer sind, wie der Name eigentlich schon sagt, immer irgendwie unterwegs. Nur im Winter müssen sie sich einen Unterschlupf suchen. Direkt zu Anfang gibt es so schlimme Schneestürme, dass sie sich wieder in einer Burg niederlassen müssen. Eine Burg, die einst den Wanderern gehörte und vor langer Zeit von den Burgeinwohnern eingenommen wurde. Trotzdem haben die Erwachsenen nie von der ganzen Geschichte erzählt und unsere Hauptprotagonisten, Tir und Ailys, gehen dem ganzen auf die Spur. 
Es wird nicht in der Ich-Perspektive erzählt, alle Personen werden mit eingebunden und doch ist der Fokus auf Tir und Aylis, die sich im Laufe der Geschichte auch immer besser verstehen. Was ich besonders schön finde ist, dass letzten Endes alles verknüpft ist und Tirs und Ailys Geschichte dicht zusammenhängt.

Ailys ist blind und wird deshalb ständig bewacht und darf sich nur in der Burg aufhalten. Sie gehört zu den Burgeinwohnern und ihr Vater ist Cayran, das Oberhaupt der Burg. Er sorgt dafür, dass sie sich innerhalb der Mauern aufhält und erst als die Wanderer sie mit ihrer Musik erreichen, fängt sie an über ihr Leben nachzudenken, weil ihr durch die Musik Bilder entgegenkommen und sie das Gefühl bekommt, lange vergessenem wieder näher zu kommen. 

Tir gehört zu den Wanderern. Zwar denkt er er müsse die Burgbewohner hassen und müsste ihnen gegenüber stark sein, trotz allem lässt er sich provozieren und arbeitet für sie. Durch Ailys Neugierde lernt er sie besser kennen und die beiden verstehen sich so gut, dass sie erst nicht ahnen wie viel sie verbindet. Gemeinsam entschlüsseln sie dann die Geheimnisse ihrer Vergangenheit. 
Traurig fand ich, wie sehr er sich mit der Zeit von seiner eigenen Gruppe abgeschnitten hat und dass Eren, das Oberhaupt der Wanderer, so sehr auf ihm rumhacken musste.Zumal er das hauptsächlich gemacht hat um seine Tochter, Mayra, zu schützen.
Neben den beiden spielen auch noch andere Personen, wie Yanna eine große Rolle, die ich jetzt aber nicht nennen will. Alles in allem sollt ihr das Ganze selbst herausfinden :)

Fazit:
Die Geheimnisse die man im Laufe der Buches erfährt machen Lust auf mehr. Ich persönlich fand das so gut, weil es eine ganz neue Idee war, die ich bisher noch nie gelesen habe. Die Autorin hätte eine ganze Reihe daraus machen können :) Anfangs fand ich das Ganze etwas schleppend, doch nach und nach wurde es immer besser und die Idee dahinter war wirklich richtig gut! Es ist ein schönes Buch mit kleinen mittelalterlichen Mitteln, ganz viel Fantasie und einem Hauch von Liebe :)
Ich vergebe 4 Sterne!

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