[Rezension] Hide (Jennifer Rush)




Titel: Hide
Autor: Jennifer Rush
Seiten: 272
Format: Taschenbuch
Verlag: Loewe
Erscheinungsdatum: 10.03.2014
Preis: 12,95€ (D) Hier kaufen

ab 13 Jahren
Band 2





Du kannst niemandem vertrauen, nicht einmal dir selbst.
Alles, was du über dich zu wissen glaubtest, entpuppt sich als Lüge.
Die Suche nach deiner Vergangenheit setzt nicht nur dein Leben aufs Spiel.
Du weißt nur eins: Sie werden nicht aufhören, dich zu jagen!

Anna und den Jungs ist die Flucht vor der Sektion gelungen und sie haben sogar einige Hinweise auf ihre eigene Herkunft erbeuten können. Nur wie lange können sie sich dieser mächtigen Organisation entziehen? Als sie auf eine Spur stoßen, die offenbar zu Annas Schwester führt, müssen sie erneut ihre Deckung aufgeben. Die Suche nach der eigenen Vergangenheit treibt Anna unaufhörlich an. Falls Teile ihrer Familie überlebt haben, müssen die vier sie finden. Koste es, was es wolle.
Doch tappen sie vielleicht gerade dadurch in eine raffinierte Falle?




Den zweiten Band habe ich mir direkt gekauft, als ich den ersten beendet hatte. Leider musste er wieder etwas warten, aber jetzt wo ich auch diesen gelesen habe muss ich sagen, dass diese Reihe einfach unglaublich gut ist!

Anna bleibt als Protagonistin genauso sympathisch wie im ersten Band und sammelt diesmal noch viel mehr Erinnerungen zu sich und Dani, aber auch zu den Jungs, als zu Beginn der Reihe. Sie trifft oft nachvollziehbare Entscheidungen und hinterfragt die Dinge erst dann, wenn es angebracht ist und auch wenn ich selbst manchmal schneller oder langsamer reagiert hätte finde ich es gut, dass sie sich so menschlich und unsicher verhält.

Bei den Jungs - also Sam, Nick und Cas - ist es schon etwas kontrollierter, weil sie wissen was sie wollen und wie sie sich zu verteidigen haben. Auch Anna hat eine Menge dazugelernt und zusammen ergeben sie einfach ein tolles Team, das kaum zu schlagen ist. Trotzdem merkt man, dass die Jungs noch geheimnisvoller sind und doch irgendwo eine Verbindung zwischen den Vieren besteht, die noch nicht aufgedeckt wurde. Genau diese Verbindung ist es auch, die einen immer weiter lesen lässt.

Im Laufe des Buches lernt man neben den Agenten Riley und Connor noch weitere Charaktere und auch Agenten kennen, mit denen man teilweise nie gerechnet hätte. Über eine Person war ich persönlich besonders geschockt und habe diese Denkweise auch nicht wirklich nachvollziehen können, trotzdem war es wieder gut durchdacht und eben auch großartig geschrieben! 

Gerade die ständige Flucht unserer Charaktere und der starke Zusammenhalt macht die Geschichte aus und man merkt, wie die Beziehungen immer weiter wachsen und nicht mehr weg zu denken sind. Ich kann mir nun nicht mehr vorstellen, Anna ohne die Jungs zu erleben und dementsprechend verhalten sich die Vier auch, denn keiner von ihnen möchte die anderen verlieren. 

Besonders spannend fand ich wieder einmal die Kampfszenen und auch die unterschiedlichen Entführungen, Erinnerungen und Taten. Diese Reihe lebt durch ein ständiges Hin und Her an guten und schlechten Situationen und man weiß einfach nie, ob man nun doch noch jemanden verliert. Umso besser hat mir das Ende gefallen, auf das im Grunde genommen alles zugeht und letztendlich kann ich nur sagen, dass ich mich unglaublich in jeden einzelnen Charakter verliebt habe.




Für mich ist diese Reihe etwas ganz besonderes und ich habe die Geschichte der Charaktere unglaublich gern mit verfolgt. Ob nun Sam, Cas oder Nick, die Jungs sind allesamt großartig mit all ihren Macken und Fähigkeiten. Obwohl die Geschichte auch eine Menge Gewalt und eine Vielfalt an Gefühlen bereithält muss ich sagen, dass gerade das die Bücher ausmacht und man eben alles hat, was ein gutes Buch braucht. Die allgegenwärtige Flucht von Anna und den Jungs wird zum Normalzustand und die Suche nach Erinnerungen rückt diesmal noch viel weiter in den Vordergrund. Anna macht eine Menge Fehler und entscheidet sich nicht immer für die richtigen Entscheidungen, doch so ist auch der menschliche Aspekt vertreten und die Beziehung, die sie zu den Jungs hat ist nach wie vor nicht zu übersehen. Gerade diese Verbindung hat mich auch immer weiterlesen lassen, weil ich sie besonders berührend fand und mir klar war, dass noch mehr dahinterstecken musste. Deshalb und für das tolle Ende gibt es nun 4,5 Federn!

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